Der Serienflüsterer #3 – The Aliens

In „The Aliens“ sind Außerirdische vor 40 Jahren auf der Erde gelandet und müssen dort in eingezäunten Ghettos leben und eine große Anzahl von Erniedrigungen über sich ergehen lassen. Lewis Garvey ist ein passionierter, wenn auch etwas tollpatschiger Grenzkontrolleur, der eines der Ghettos bewacht und dabei gegen seinen Willen, immer tiefer, in die kriminellen Machenschaften von Menschen und Aliens hineingezogen wird.

Die britische Sci-Fi Dramedy, die dort auf E4 zu sehen war, klang für mich, von der Prämisse her, ein klein wenig wie mein Roman „W2027 – World of Tomorrow“. Daher war ich natürlich brennend daran interessiert, zu sehen, was Fintan Ryan mit „The Aliens“ produziert hat. Die Pilotepisode, die in Deutschland auf ZDFneo und funk zu sehen ist, erinnert dabei aber weniger an klassische Sci-Fi Serien, als viel mehr an „Misfits“, gerade was die Tonalität anbelangt, auch wenn auch dessen Klasse nicht erreicht wird. Dennoch gelang eine unterhaltsame erste Folge, die sozialkritische Untertöne enthält und Lust auf mehr macht.

News – Deutscher Genrefilm

Ein fettes Dankeschön an die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein! Das von mir, in Zusammenarbeit mit NY Monkey, konzipierte Filmprojekt „The Dark Empire – Untergrund“ erhielt Drehbuchförderung. Wir werden hart daran arbeiten, um einen wundervollen Fantasyfilm für junge Erwachsene zu schaffen und der einheimischen Kinolandschaft noch etwas mehr Diversität zu verleihen.

http://www.ffhsh.de/de/foerderung/entscheidungen/Hamburg_Schleswig_Holstein.php

News – FBM 16

Die guten Neuigkeiten reißen nicht ab. Nach einem grandiosen Trip durch Asien, mache ich mich nun gleich wieder auf den Weg. Am Samstag, den 22.10.2016 werde ich mit meinem Buch „W2027 – World of Tomorrow“ auf der Buchmesse in Frankfurt unterwegs sein. Bin sehr gespannt, was dort alles geboten sein wird und freue mich darauf, bekannte und auch noch unbekannte Gesichter zu sehen.

Der Serienflüsterer #2 – Westworld

1973 erschien Michael Crichtons „Westworld“, ein spannender Kinofilm, der Science-Fiction- und Westernelemente geschickt zusammenführte. In einem Vergnügungspark, der an den Wilden Westen, das alte Rom oder das Mittelalter erinnert, können die Besucher in eine andere Welt eintauchen und sich dort hemmungslos austoben. Ihnen gegenüber stehen zahlreiche Roboter, die jedoch harmlos sind und sich ihrer Programmierung entsprechend verhalten. Als einige Roboter Fehlfunktionen erleiden und daraufhin Jagd auf die Gäste machen, eskaliert die Situation jedoch vollkommen.

Obwohl der Film unterhaltsam ist und einen grandiosen Yul Brynner hat, blieb bei mir immer das Gefühl, dass enorm viel Potential verschenkt wurde. Nun machten sich J.J. Abrams und Jonathan Nolan, gemeinsam mit HBO daran, eine Serienadaption zu produzieren und nach der Pilotepisode habe ich das Gefühl, dass hier etwas richtig großes auf uns zu kommen wird. Besucher, Roboter und die Schöpfer von Westworld sind die Protagonisten der Ensembleserie. Es geht um die Frage, was Menschlichkeit wirklich bedeutet, wie sich Menschen Verhalten, wenn sie alles machen dürfen und was geschieht, wenn Menschen Gott spielen. Keine leichte Kost, doch in Jonathan Nolans Pilotepisode, kommen Spannung und Unterhaltung dennoch nicht zu kurz. Es scheint, als hätte HBO eine Serie gefunden, die die Lücke, welche „Game of Thrones“ im übernächsten Jahr hinterlassen wird, füllen kann.